Und warum?

Und warum?

Als Betroffene und Mütter von betroffenen Kindern, hatten wir das Gefühl, dass sexualisierte Gewalt in der Gesellschaft - im Leben einesR Betroffenen u. d. Familie - oftmals auf die psychiatrische/medizinische Ebene und/oder juristische Ebene „reduziert“ wird. 

Im Leben einesR Gewaltopfers sind jedoch alle Ebenen von den Auswirkungen betroffen.

Als betroffener Mensch ist man nicht nur an den Tagen mit dem Erlebten be-schäftigt, an denen ein Gerichtstermin, ein Arztbesuch, eine Schilderung zu den Vorfällen usw. ansteht. 

Als betroffener Mensch wird man evtl. sogar 365 Tage im Jahr angetriggert. Jahr für Jahr. Jahrzehnte lang…

Für uns war es wichtig, Raum & Platz zu schaffen, für all die Themen, für die sich kleine und grosse Betroffene selbst entscheiden. 

In der Selbsthilfe gibt es keinen „Plan A“. In der SELBSTHILFE wählen Viele - viele Pläne… 

Eines haben all die vielen Pläne gemeinsam:

sie wollen für das Thema Raum & Platz in der Öffentlichkeit schaffen!

Je mehr unsere Gesellschaft/unsere Mitmenschen, sensibilisiert sind, desto mehr Kinder haben die Chance, geschützt zu werden! Umso mehr Kinder und Jugendliche haben die Chance, in unserer Gesellschaft, in unserer Mitte, gesund heranzuwachsen.

Erst, wenn dieses Tabuthema fällt, können wir in den Spiegel sehen und sagen:

„Wir haben alles für unsere Kinder getan!“.